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Gemeines Katzenpfötchen

Antennaria dioica (L.) Gaertn.

Ein seltsamer deutscher Name für eine hübsche Art:  Gemeines Katzenpfötchen. Nun, mit «gemein» ist hier nicht durchtrieben oder fies gemeint, sondern gewöhnlich. Der Name Katzenpfötchen bezieht sich auf die Form der Blütenstände, die in der Tat etwas an einen Fussabdruck einer Katze erinnern.   Das Gemeine Katzenpfötchen wird bis ca. 25 cm hoch und hat silbrig behaarte Blätter, die etwas an diejenigen des Edelweiss erinnern. Die Art bildet rein männliche und rein weibliche Pflanzen aus, die man am Blütenstand gut unterscheiden kann: die hübschen rosa «Katzenpfötchen» sind die weiblichen Pflanzen, während männliche Individuen rein weiss blühen.  

Facts and Figures

Früher wurden Katzenpfötchen als Heilpflanzen verwendet. Zum Beispiel bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, bei Durchfall oder wegen seiner gallenanregenden Wirkung bei Nieren- und Harnwegsinfekten. Es gibt auch allerhand Aberglauben rund um diese ungewöhnliche Pflanze: angeblich hilft ein Sträusschen vom Katzenpfötchen im Haus oder Stall gegen Unwetter oder Blitzeinschlag.  

Verbreitung

Das Gemeine oder Gewöhnliche Katzenpfötchen hat ein riesiges Verbreitungsgebiet, welches von Irland bis nach Japan reicht. In der ganzen Schweiz, ausser im Mittelland ist diese Art häufig und auch am Gornergrat kann man sie fast überall antreffen. weitere Informationen

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